Du willst als IT-Freelancer im DACH-Raum arbeiten – aber sprichst kaum Deutsch?

Ich hatte vor kurzem ein Gespräch mit einem Entwickler aus der Ukraine.
Seit zwei Jahren lebt er in Deutschland.
Top Skills in DevOps, Kubernetes, Terraform.
Technisch richtig stark.
Aber:
Er spricht fast kein Deutsch.
Als ich ihn gefragt habe, ob er schon Kunden im deutschsprachigen Raum hat,
meinte er:
"Ich hab's versucht, aber die antworten alle nicht…"
Kein Wunder.
Der Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz funktioniert anders
Viele unterschätzen, wie stark der deutschsprachige Markt von einer Sache geprägt ist:
Vertrauen durch Kommunikation.
In Österreich, Deutschland und der Schweiz sind über 90 % der Entscheider in IT-Projekten deutschsprachig.
Sie denken, sprechen, lesen und kommunizieren in ihrer Muttersprache.
Und sie erwarten – vor allem bei hochpreisigen Projekten – dass Du das auch kannst.
Das bedeutet konkret:
Kundencalls laufen auf Deutsch
Angebote und Verträge sind auf Deutsch
Dokumentation wird auf Deutsch erwartet
Abstimmungen mit Fachabteilungen finden auf Deutsch statt
Selbst der Smalltalk in der Kaffeeküche ist auf Deutsch
Kein Deutsch? Kein Vertrauen. Kein Auftrag.
Auch wenn es hart klingt:
Wenn Du in Österreich oder Deutschland als IT-Freelancer erfolgreich sein willst,
kommst Du um die deutsche Sprache nicht herum.
Nicht wegen mir.
Nicht aus Prinzip.
Sondern wegen Deiner Kunden.
Denn:
Ein CTO wird kein fünfstelliges Projekt freigeben,
wenn er das Gefühl hat, dass Du seine Anforderungen nicht verstehst.
Ein Projektleiter wird Dich nicht onboarden,
wenn Du im ersten Call nur „Sorry, can you repeat?“ sagst.
Premium-Kunden erwarten Klarheit.
Und Klarheit kommt über Sprache.
Und jetzt?
Du hast zwei Optionen – und beide sind okay:
✅ Option 1: Arbeite aktiv an Deinem Deutsch
Wenn Du langfristig im deutschsprachigen Raum leben und arbeiten willst –
dann ist es eine strategische Investition,
Dein Deutsch auf ein sicheres Level zu bringen.
Du musst kein perfektes Hochdeutsch sprechen.
Aber Du solltest in der Lage sein:
Kundengespräche souverän zu führen
Dokumentationen zu schreiben
Angebote zu erstellen
Dich klar auszudrücken
Wenn Du das beherrschst,
öffnen sich Dir die Türen im DACH-Raum.
✅ Option 2: Fokussiere Dich auf den internationalen Markt
Wenn Du sagst:
„Ich will lieber mit Kunden aus den USA, UK, Kanada, Skandinavien arbeiten“ –
auch super.
Dann brauchst Du:
Ein starkes englisches LinkedIn-Profil
Eine Positionierung für den globalen Markt
Preisstrategien in USD
Klare Kommunikation in Calls & Proposals
Aber: Dann solltest Du nicht versuchen,
halb auf Deutsch, halb auf Englisch im DACH-Raum zu fischen.
Das wirkt unklar. Und unprofessionell.
Wie ist es bei uns in der IT-Freelance Academy?
Ganz ehrlich:
Unsere Programme, unsere Kommunikation, unser Marktverständnis –
sind 100 % auf den deutschsprachigen Raum ausgerichtet.
Wir helfen IT-Freelancern dabei, im DACH-Raum:
ihre Positionierung zu schärfen
Premium-Kunden zu gewinnen
Preise von 800–1.200 €/Tag durchzusetzen
sich klar und überzeugend auf Deutsch zu präsentieren
Wenn Du also kein Deutsch sprichst –
dann wird es nicht einfach sein, bei uns das volle Potenzial zu entfalten.
Nicht, weil wir Dich ausschließen wollen.
Sondern weil wir wissen, was unsere Kunden erwarten.
Fazit: Wenn Du im DACH-Raum leben willst – lerne die Sprache
Du kannst die besten Tech-Skills haben.
Du kannst das größte Fachwissen mitbringen.
Aber wenn Du nicht kommunizieren kannst,
bleibst Du für viele Auftraggeber ein Risiko.
Und Risiken vergibt man keine 5-stelligen Projekte.
Deshalb:
Entscheide Dich bewusst für den DACH-Raum oder den internationalen Markt
Und wenn Du DACH willst – arbeite auch an Deiner Sprache.

Admin